„Leinen los“ für die Papperlapapp Spielmöbel GmbH!
„Abfall? Papperlapapp!“ dachte sich Produktdesignerin DI (FH) Elisabeth Flik, MA und machte sich daran, ihre Vision von recycelbarem, stabilem und langlebigem Spielzeug, das zu hundert…
Mehr lesenGraz, 21.01.2026 – Künstliche Intelligenz ist gekommen, um zu bleiben. Doch jenseits von Hypes und inflationären Buzzwords stellt sich die entscheidende Frage: Dient diese Technologie nur der Effizienzsteigerung oder kann sie auch ein echter Hebel für ökologischen Wandel und gesellschaftlichen Zusammenhalt sein?
Genau dieser Frage widmete sich die zweite Ausgabe des Formats „AI for Good“ im Unicorn Start-up & Innovation Hub. Organisiert vom Social Business Hub Styria und dem IDea_Lab der Universität Graz, bot die Veranstaltung eine Plattform für den Dialog zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Praxis.


Das Ziel der Veranstalter (Katharina Feiertag und Manfred Hall vom IDea_Lab sowie Kirsten Tangemann und Rüdiger Wetzl vom Social Business Hub Styria) war klar definiert: Weg von der rein technischen Diskussion, hin zu nachhaltigen, zukunftsfähigen Anwendungsbeispielen.
Dass KI bereits heute ökologische Probleme lösen kann, beweisen innovative Unternehmen aus der Steiermark. Zwei konkrete Use-Cases zeigten eindrucksvoll, wie Algorithmen helfen, Ressourcen zu schonen:
Technologie darf jedoch kein Selbstzweck sein. Univ.-Prof. Juliane Jarke (Universität Graz, Digitale Gesellschaft) lieferte die notwendige wissenschaftliche Einordnung. Ihr Fokus lag nicht auf der Machbarkeit, sondern auf der Gerechtigkeit. Sie beleuchtete das Thema unter der Fragestellung: „Wie können wir unsere digitale Zukunft inklusiver und sozial gerecht gestalten?“ .












Den Höhepunkt des Abends bildete die Podiumsdiskussion, an der neben den Speakern auch Michael Freidl (Leitung Data Lab, Universität Graz) teilnahm. Hier wurde nicht nur gelobt, sondern kritisch hinterfragt. Die Runde diskutierte offen über die Balance zwischen Fortschritt und Verantwortung:
Der Abend im Unicorn – Startup & Innovation Hub hat verdeutlicht, dass Nachhaltigkeit oft mit Innovation beginnt, aber nicht dort endet. Technologie entfaltet ihre stärkste positive Wirkung dann, wenn sie interdisziplinär gedacht wird und den Menschen sowie die Umwelt in den Mittelpunkt stellt.
Ein herzliches Dankeschön an alle Speaker und Gäste für den offenen Austausch und die spannenden Einblicke in eine Zukunft, in der KI „for Good“ eingesetzt wird.
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